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Der Vorstand für Planung und Bau, Jörg Overbeck, über den EUROPA-CENTER Neubau in Frankfurt Gateway Gardens, Herausforderungen für das Unternehmen und Architekturtrends

Jörg Overbeck, Vorstand Bau und Planung der EUROPA-CENTER AG

Herr Overbeck, Ende 2016 erwarb EUROPA-CENTER ein 8.500 m² großes Grundstück im Frankfurter Stadt­teil Gateway Gardens. Wie weit sind die aktuellen Planungen?

Die Entwurfsplanung läuft aktuell auf Hochtouren, wir wollen bis Ende des Jahres den Bauantrag einreichen. Als Optimist gehe ich davon aus, dass der Bauantrag nach 6 Monaten Prüfungs­zeit Mitte 2018 genehmigt wird.

Wie wird aktuell geplant und wann kann mit der Fertigstellung gerech­net werden?

Sobald die Baugenehmigung vorliegt, beginnen wir mit dem ersten von zwei Bauabschnitten. Dafür werden ca. 18 Monate benötigt, sodass der erste Bauabschnitt mit 14.500 m² oberirdischer Brutto-Grundfläche un­gefähr Ende 2019 bezugsfertig sein wird. Wir errichten hier ein klassisches Bürogebäude mit sieben Geschossen und zwei Tiefgaragenebenen, und zwar spekulativ – also ohne Vorver­mietung. Der zweite Bauabschnitt soll dann höher werden: 15 Geschosse mit insgesamt 24.000 m² Fläche sind geplant. Damit beginnen wir aber voraussichtlich erst nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts, sodass der komplette Gebäudekomplex etwa Ende 2021 vollendet sein wird.

Wodurch zeichnet sich der Neubau aus? Welche besonderen Merkmale hat das Objekt?

Das EUROPA-CENTER in Frankfurt Gateway Gardens wird durch eine sehr moderne technische Ausstattung mit vielen genialen Details brillieren. Entworfen wurde es von einem der renommiertesten deutschen Architek­turbüros, KSP Jürgen Engel Archi­tekten. Ihr modernes Architekturver­ständnis zeichnet sich durch einen unverkennbaren, zeitlosen Stil aus, der auch unseren Neubau kennzeich­nen wird. Sie verstehen es, schöne und funktionale Bürogebäude zu pla­nen, die ihre Entstehungszeit auch äs­thetisch überdauern werden. Prägend sind hier die plastische Fassade und die abgerundeten Ecken. Darüber hi­naus wird auf eine nachhaltige Bau­weise nach modernsten Standards Wert gelegt.

Worauf dürfen sich zukünftige Mieter freuen?

Selbstverständlich kommt es insbe­sondere auf die „inneren Werte“ an. EUROPA-CENTER stellt seit jeher die Bedürfnisse der Mieter in den Mittel­punkt. Thermischer, akustischer und visueller Komfort sind für uns ent­scheidende Parameter. Schließlich sind wir Bestandshalter unserer Immobilien und möchten, dass unsere Mieter sich wohlfühlen, damit sie möglichst lange unsere Mieter bleiben. Jedes Unter­nehmen legt Wert auf zufriedene Mit­arbeiter und das gilt natürlich auch für die Mieter unserer Flächen. Dafür brauchen sie ein angenehmes Ar­beitsumfeld – und das schaffen wir mit unseren EUROPA-CENTER Immobilien schlicht und ergreifend besser als unsere Wettbewerber. Dass zeigen die weit überdurchschnittlich langen Laufzeiten unserer Mietverträge und die häufigen Vertragsverlängerungen.

Für welche Mieter wird das neue EUROPA-CENTER in Frankfurt kon­zipiert?

Ganz klassisch bauen wir Büros, z. B. für Verwaltungszwecke. In Frankfurt werden händeringend größere, zusam­menhängende Büroflächen gesucht. Da unser Objekt in fußläufiger Entfer­nung zum Frankfurter Airport gebaut wird, werden wir auch bei Unterneh­men, die die Flughafennähe suchen, Interesse wecken. Das sind beispiels­weise Firmen, die Niederlassungen in Frankfurt eröffnen und deren Vor­stände und Beschäftigte mit dem Flug­zeug anreisen. Mieter mit größerem Flächenbedarf ab 5.000 m² finden im EUROPA-CENTER eine neue Heimat, aber auch kleinere Mieteinheiten sind auf den Flächen problemlos realisier­bar. Im Erdgeschoss entstehen außer­dem Laden- und Gastronomieflächen.

Als Mitglied des Vorstandes sind Sie bei der EUROPA-CENTER AG für die Bereiche Objektplanung und Bau zuständig. Worauf legen Sie und Ihr Team bei der Planung neuer Objekte den Fokus?

Den Hinweis auf die Zusammenarbeit im Team finde ich gut. Nicht nur unsere hauseigenen Planer, sondern auch externe Architekten, Baufirmen und Mieter werden in die Absprachen im­mer mit einbezogen. So arbeiten wir beispielsweise mit unseren Großmie­tern Bitmarck in Essen oder der Deut­schen Bahn in Berlin sehr eng zusam­men. Aus der guten Kommunikation erwächst eine harmonische Bauab­wicklung. Da wir für den eigenen Be­stand bauen, achten wir besonders darauf, dass unsere Objekte zukunfts­fähig sind. EUROPA-CENTER Immobilien müssen nicht nur heute, son­dern auch in 20 Jahren funktionieren und zeitlos elegant sein. Im Sinne der Nachhaltigkeit legen wir auch großen Wert auf Energieeffizienz.

1999 haben Sie als Architekt bei der EUROPA-CENTER AG angefangen. Wie haben sich Ihre Arbeit und das Unternehmen in diesem Zeitraum verändert?

Das Unternehmen hat sich kontinuier­lich weiterentwickelt – und ich mich auch. Ich habe als bauleitender Architekt an­gefangen und wurde dann Leiter des Bereichs Planung und Bau. In dieser Funktion bin ich inzwischen Mitglied des Vorstandes. Als ich 1999 angefangen habe, war es ein extrem effizientes Ar­beiten innerhalb des Teams, da mit nur 12 Mitarbeitern riesige Projekte ge­stemmt wurden. Damals wurden klas­sische Bürogebäude in B-Lagen entwickelt, heute sind wir mit dem hoch­wertigen EUROPA-CENTER Adlerduo und dem geplanten Neubau in Frankfurt in einer anderen Liga angekommen. Wir bauen zwar auf die ursprüngliche Unter­nehmenskultur auf, aber es sind andere Zeiten und inzwischen hat das Unter­nehmen 70 Mitarbeiter. Wir sind rasant gewachsen in den letzten Jahren und haben den Umsatz kontinuierlich ge­steigert. Trotzdem wollen wir unsere Unternehmenskultur bewahren – das ist ein Spagat, der uns gelingen muss.

Gehen Sie Architekturtrends nach und greifen Sie diese in Ihrer Pla­nung auf?

Heute setzt man in der Architektur auf Naturalismus – amorphe, geschwun­gene Formen und viel Glas sind angesagt, was sich auch in unseren Neubauten in Berlin, Essen und Frankfurt widerspiegelt. Wir gehen natür­lich mit den Trends – aber die meisten Trends sind endlich. Deswegen sind wir seit 2006 dazu übergegangen, auf austauschbare Fassadenelemente zu setzen. Dadurch lassen sich Ge­bäude in gewissen Abständen den jeweils aktuellen Trends anpassen, sodass sie moderner und frischer wirken.

Worauf setzt EUROPA-CENTER beim Innenausbau der neuen Gebäude?

Offene Räume, viel Glas, gute Akustik, darauf legen wir Wert. Aber auch die bereits erwähnte Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Feld: Wir setzen Technologien ein, die den Benutzerkomfort erhöhen und gleichzeitig Energie sparen. Außerdem achten wir darauf, dass die Wände der Büros versetzt werden können. Die Bürolandschaft ändert sich so schnell: Gab es früher viele Zellenbüros mit festem Grund­riss, so wird die Stellung der Wände heute im Schnitt alle vier bis fünf Jah­re verändert. Deswegen planen wir flexible Räume, um z. B. Co-working-Zonen zu ermöglichen.

Der neu entstehende Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens
  • EUROPA-CENTER baut im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens ein 34.000 qm großes Büro- und Geschäftsgebäude

    Die EUROPA-CENTER AG hat im neuen Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Flughafen ein 8.500 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Nach ersten Planungen soll in prominenter Lage an der Amelia-Mary-Earhart-Straße mit dem Projekt „EUROPA-CENTER Gateway Gardens“ ein rund 34.000 Quadratmeter großes Büro- und Geschäftsensemble entstehen. Damit ist der bisher größte Vermarktungserfolg im Bereich Büro in der Geschichte des Frankfurter Stadtteils Gateway Gardens erfolgt.

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